Gudrun Maurer im Interview

Dieses Mal möchten wir Ihnen in unserem Newsletter das Urgestein von Gut Hermannsberg vorstellen – Gudrun Maurer, die am längsten angestellte Mitarbeiterin von Gut Hermannsberg. Auch ihr haben wir wieder ein paar Fragen gestellt.

Gut Hermannsberg: Seit wann bist du im Team?

Gudrun Maurer: Angefangen habe ich am 16.07.2001 bei der Gutsverwaltung Niederhausen- Schlossböckelheim. Seit 01.07.2009, also nach dem Verkauf des Weingutes an Familie Reidel, arbeite ich bei Gut Hermannsberg.

GH: Wie siehst du die Entwicklung des Weingutes in den vergangenen Jahrzehnten?

GM: Aus dem Aschenputtel wurde eine Prinzessin – aus einer heruntergewirtschafteten Staatlichen Weinbaudomäne wurde nach der Privatisierung 1998 durch viele Investitionen und Herzblut ein ansprechendes Weingut, welches nach der Übernahme durch Familie Reidel zu einem der besten und schönsten Riesling-Weingüter der Welt wurde – aus der Prinzessin ist eine Königin geworden.

GH: Was gehört zu deinen tagtäglichen Aufgaben?

GM: Ich kümmere mich um die Auftragsabwicklung für Fachhandel, Gastronomie und Export sowie um die Versandkontrolle, Inventuren, Etikettenorganisation und Sektorganisation. Dazu zählt zu meinem Aufgabengebiet die Organisation von Fachmessen und die Koordination von VDP Angelegenheiten. Daneben bin ich die Beauftragte für unser Warenwirtschafts- und Kellerprogramm. Außerdem kümmere ich mich um das Monatsreporting an die Geschäftsleitung und um alles wo sonst noch der Schuh drückt.

GH: Wie sieht ein harter Tag für dich aus?

GM: Es gehen vormittags noch dringende Aufträge rein, die am gleichen Tag versendet werden müssen, dann wird festgestellt, dass der gewünschte Wein nicht etikettiert ist, dann wird falsch gepackt und die Spedition kommt früher als gewohnt.

GH: Was ist GHB für dich?

GM: Ein stilvolles, elegantes Riesling-Weingut an einem der schönsten Plätze Europas.

GH: Was ist dein Lieblingswein?

GM: Unser neuer 7 Terroirs, weil er einen anspruchsvollen Trinkfluss hat.